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Tabakskollegium

Liebe Gäste.

Ab dem 1. Mai 2013 ist das neue Raucherdrangsalierungsgesetz für Gaststätten in NRW in Kraft.

Hier im Symphonium hat sich deshalb einiges geändert !!!!!

Am 04. März 2008 (in weiser Voraussicht) hat sich ein Verein gegründet der sich „ Tabakskollegium Geseke e.V. „ nennt.

Dieser Verein, der stetig wächst, hat dieses Lokal gemietet und zum „Vereinslokal“ benannt.

Das bedeutet :

Es dürfen nur noch Mitglieder das Symphonium betreten !

Die Öffentlichkeit bleibt außen vor !
Es gibt keine Tagesmitgliedschaften !

Der Jahresbeitrag beträgt 6,-€ !.
( 50 Cent im Monat, 1,6 Cent pro Tag)

Selbstverständlich können „Sie“ auch „ohne Mitgliedschaft“, nach wie vor das Symphonium Mieten.
Zum Beispiel für Geburtstagsfeiern oder andere Anlässe (Geschlossene Gesellschaften ect.)

Ich bitte um Ihr Verständniss.

Denn das ist meiner Meinung, nach die einzige Möglichkeit
das Symphonium vor dem Untergang zu bewahren.

Michael Lehmann

 

Der private Status des Tabakskollegiums

Der im März 2008 gegründete (bürgerliches Grundrecht, Art. 9 Abs. 1 BGB) und eingetragene Verein „Tabakskollegium 2008 e.V.“ ist laut Satzung KEIN spezieller „Raucherclub“ oder „Raucherverein“, sondern versteht sich im weitesten Sinne als Kulturverein. Die Satzung ist so gefasst und dies wird u.a. durch die Tatsachen deutlich, dass dem Verein ca. 30% nichtrauchende Mitglieder angehören als auch durch Anbieten von kulturellen Veranstaltungen für die Mitglieder. (Bsp. die „Herbstgewitter“ Konzertreihe). Der Verein verfolgt keine wirtschaftliche Zwecke im Sinne des Gesetzes und wurde im Vereinsregister eingetragen (Idealverein).

Der Verein hat die konzessionierten Räume Geseke Cranestrasse 23 (früher Gaststätte Symphonium) von Herrn Michael Lehmann zu einem beiderseits vereinbarten Pachtzins gepachtet (der Status Gaststätte ist damit aufgegeben, es handelt sich jetzt um eine Vereinsstätte). Die Mitglieder des Vereins können sich somit unter Ausschluss der Öffentlichkeit „Privat“ treffen.

Die Vereinsräume sind nicht frei zugänglich!
Es wird ausschließlich Mitgliedern der Zutritt gestattet. D.h. Nichtmitgliedern wird der Zugang grundsätzlich verweigert! Dies wird durch Zutrittskontrolle sichergestellt. Die Eingangstür ist ständig (ver-) geschlossen, der Eingang wird durch Kameras überwacht. Durch Abgleich mit der Mitgliederkartei (EDV-gestützt) wird sichergestellt, dass ausschließlich Mitglieder (damit auch persönlich bekannt) die angepachteten Räume betreten. Ein sogenannter öffentlicher Besuch der früheren Gaststätte ist damit ausgeschlossen.

Mitglied kann auf Antrag Jedermann über 18 Jahre werden falls:
die Mitgliedschaft durch min. ein Vereinsorgan akzeptiert wird
er/sie den Satzungszweck anerkennt und nicht gegen die Vereinsstatuten handelt.

(d.h. keine automatische Mitgliedschaft durch das Ausfüllen des Antrags an der Tür sondern nur nach Genehmigung durch ein Vereinsorgan)

Es gibt ausschließlich Dauermitgliedschaften mit der Laufzeit von min. 1 Jahr. Es gibt keine Tagesmitgliedschaften. Dies wäre schon technisch sehr schwierig, weil jedes Mitglied in einer Kartei geführt wird, welche alle persönlichen Daten und ein Lichtbild zur Kontrolle erfasst.
Zur Namensgebung:
Tabakskollegien haben ihren Ursprung wohl in den Niederlanden und gehören seit dem 17. Jahrhundert zu den höfischen Gewohnheiten, auch in den Schlössern von Berlin und Potsdam. König Friedrich I. in Preußen ließ Tabakskollegien abhalten, „in Meinung, dass der Gebrauch des Tabaks gegen alle böse Luft gut sei“.

Dies ist vorrangig (aber wohl nicht nur) in dem Sinn zu verstehen, dass die Vereinsmitglieder einen regen Meinungsaustausch über aktuelle Themen führen sollen. (Tagespolitik, Religion und alle erdenklichen anderen Themen / höfische Verhaltensregeln waren weitgehend aufgehoben, jeder sollte ungehemmt sprechen dürfen, niemand musste sich erheben, wenn der König den Raum betrat)

Dies entspricht (u.a.) exakt dem Ansinnen der Vereinsgründer.

Auch damals war der Genuss von Tabak nicht zwingend!
Anwendbares Recht
Durch den Eintrag als e. V. unterliegt das Tabakskollegium der Verfassung (Versammlungsfreiheit), dem BGB (§§ 21 – 79) und dem Vereinsgesetz im Speziellen, welches dem privaten Bereich zuzuordnen ist. Die sonst bei Vereinen ausgeübte Praxis der Öffnung für vereinsfremde Personen wird durch zusätzliche, o.g. Maßnahmen unterbunden. ( siehe: „Die Vereinsräume sind nicht frei zugänglich!“)

So entfällt für die Vereinsräume z.B. das Jugendschutzgesetz (natürlich auch die Aushangpflicht) da keine Minderjährigen Mitglied werden können und somit nicht die Räume betreten dürfen.
Vergleichbarkeit
Will man das Tabakskollegium mit anderen Traditionsvereinigungen vergleichen so kommen wohl die englischen „Gentleman Clubs“ diesem am nächsten.



















Gaststätte Symphonium • Cranestraße 23 • 59590 Geseke









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